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10 Dinge, die Du noch nicht über mich weißt und warum finanzielle Unabhängigkeit für mich so wichtig wurde

Aktualisiert: vor 12 Stunden

ca. 7 Minuten Lesezeit

Es gibt Dinge, die stehen auf jeder Über-mich-Seite.

Beruf. Familie. Ausbildung. Stationen. Erfolge.

Und dann gibt es die Dinge, die einen Menschen wirklich ausmachen.

Nicht den perfekten Lebenslauf nicht die schönsten Erfolge sondern die Geschichten, Entscheidungen und manchmal auch Umwege, die zwischen den Zeilen stehen.

Wenn ich heute auf meinen eigenen Weg zurückblicke, merke ich, dass viele meiner Entscheidungen mit einem Thema verbunden waren: finanzielle Unabhängigkeit als Frau.

Nicht, weil ich möglichst viel Geld besitzen wollte, nicht, weil ich niemanden brauchen wollte.

Sondern weil ich schon früh wusste, dass ich mein Leben selbst gestalten und meine Entscheidungen selbst treffen möchte.

Heute nehme ich Dich ein Stück mit hinter die Kulissen, hier sind zehn Dinge, die Du wahrscheinlich noch nicht über mich weißt.


1. Freiheit war für mich nie Luxus – sondern Sicherheit

Ich bin nicht in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen.

Ich habe früh gelernt das Werte wie Fleiß, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein wichtig sind. Der klassische Weg war eigentlich klar: Schule, Ausbildung und anschließend arbeiten gehen.

Mein Vater sagte oft: „Im Handwerk – da liegt das Geld.“

Also machte ich tatsächlich eine handwerkliche Ausbildung, bestand meinen Gesellenbrief und arbeitete danach genau drei Monate in diesem Beruf.

Drei Monate.

Dann wusste ich: Das wird nicht mein Weg, damals hätte ich wahrscheinlich noch gar nicht sagen können, was ich stattdessen wollte.

Ich wusste nur ziemlich genau, was ich nicht wollte.

Heute weiß ich, dass genau solche Entscheidungen wichtig waren, denn Freiheit beginnt manchmal nicht damit, genau zu wissen, wohin man möchte. Manchmal beginnt sie damit, sich einzugestehen:

Hier möchte ich nicht bleiben.


2. Ich habe lange nach meinem Platz gesucht

Bevor ich in der Immobilienbranche gelandet bin, habe ich vieles ausprobiert und trotzdem hatte ich immer wieder dieses Gefühl, dass noch etwas fehlt.

Bis ich schließlich durch meinen damaligen Freund und später gemeinsam mit meinem Mann immer tiefer in die Immobilienwelt eingetaucht bin und plötzlich war da etwas anders.

Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl: Hier gehöre ich hin.

Nicht nur wegen der Immobilien an sich.

Mich haben schon immer die Menschen dahinter interessiert, die Strategien, die Zahlen, die Möglichkeiten, die Frage, was man aus einer Immobilie oder einem Unternehmen machen kann.

Ich liebe es bis heute, Lösungen zu finden, Strukturen zu schaffen und Dinge weiterzuentwickeln.

Aus diesem „Da schaue ich mal rein“ wurden inzwischen über 25 Jahre Immobilien und Unternehmertum, und trotzdem habe ich auch danach nie aufgehört, mich weiterzuentwickeln.

Heute weiß ich: Man muss nicht sein ganzes Leben lang nur eine einzige Sache sein.


3. Finanzielle Unabhängigkeit als Frau war für mich schon früh wichtig

Als Kind habe ich erlebt, dass meine Mutter meinen Vater fragen musste, wenn sie sich etwas kaufen wollte. Für viele war das damals vielleicht ganz normal für mich fühlte es sich nie richtig an.

Schon damals entstand in mir ein Gedanke, den ich natürlich noch nicht finanzielle Unabhängigkeit genannt hätte: Ich möchte später meine eigenen Entscheidungen treffen können.

Ich wollte nie jemanden um Erlaubnis bitten müssen, wenn ich etwas kaufen, ausprobieren oder verändern möchte.

Und ich wollte auch nicht, dass Geld darüber entscheidet, ob ich in einer Situation bleiben muss oder gehen kann.

Vielleicht ist genau dort mein Wunsch nach finanzieller Freiheit entstanden.

Nicht, weil ich Luxus wollte.

Nicht, weil ich unbedingt reich sein wollte.

Sondern weil ich unabhängig entscheiden wollte.

Für mich bedeutet finanzielle Unabhängigkeit als Frau deshalb bis heute vor allem zwei Dinge:

Freiheit und Sicherheit.


4. Eine einzige Geschichte hat meine Sicht auf Unabhängigkeit verändert

Eine gute Freundin von mir machte damals eine sehr schwierige Zeit durch.

Sie vermutete, dass ihr Mann eine andere Frau kennengelernt hatte, und beschäftigte sich mit dem Gedanken, sich zu trennen.

Was sie dabei fast noch mehr belastete als die mögliche Trennung selbst, war eine ganz andere Frage:

Wie soll ich mit meinen beiden Kindern alleine klarkommen?

Wir haben viel darüber gesprochen.

Über Beziehungen, über Kinder, über Geld, über Sicherheit und darüber, wie schnell ein Leben plötzlich eine völlig andere Richtung nehmen kann.

Diese Gespräche haben etwas in mir ausgelöst.

Zum ersten Mal stellte ich mir ernsthaft die Frage:

Was wäre eigentlich, wenn mein eigenes Leben morgen plötzlich anders aussieht als heute?

Nicht, weil ich an meiner Beziehung gezweifelt hätte, sondern weil mir bewusst wurde, dass das Leben manchmal Entscheidungen für uns trifft, auf die wir überhaupt nicht vorbereitet sind.

Und genau in dieser Zeit begann bei mir ein Umdenken, ich wollte niemals aus Angst handeln müssen.

Ich wollte für mich und meine Familie sorgen können, nicht aus Misstrauen gegenüber meinem Mann, nicht, weil ich alles alleine machen wollte, sondern aus Verantwortung für mein eigenes Leben.

Diese Erkenntnis wurde zu einem der wichtigsten Auslöser für meinen Weg in die Selbstständigkeit und später zu mehr finanzieller Freiheit.

Denn finanzielle Unabhängigkeit als Frau bedeutet für mich nicht, niemanden zu brauchen. Sie bedeutet, selbst entscheiden zu können.


5. Mein größter Gegner war nie das Geld

Wenn wir über Selbstständigkeit, Investitionen oder finanzielle Freiheit sprechen, könnte man denken, die größten Hindernisse seien fehlendes Kapital oder fehlendes Wissen.

Bei mir war es etwas anderes.

Mein Selbstvertrauen.

  • Kann ich das wirklich?

  • Bin ich gut genug?

  • Was denken die anderen?

  • Was passiert, wenn es nicht funktioniert?

Diese Fragen kenne ich sehr gut.

Und ich glaube, dass viel mehr Frauen an genau diesem Punkt stehen, als wir manchmal denken.

Wir warten darauf, uns endlich sicher zu fühlen.

Wir möchten noch eine Ausbildung machen, noch ein Zertifikat haben, noch ein bisschen mehr wissen oder erst einmal alles perfekt vorbereitet haben.

Ich übrigens auch.

Aber irgendwann habe ich verstanden:

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, trotzdem loszugehen.

Das heißt nicht, kopflos irgendwelche Entscheidungen zu treffen.

Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem noch mehr Nachdenken keine zusätzliche Sicherheit bringt. Dann muss man den ersten Schritt machen.


6. Ohne meinen Mann wäre mein Weg ein anderer gewesen

Das gehört für mich genauso zu meiner Geschichte.

Mein Wunsch nach Unabhängigkeit bedeutet nicht, dass ich meinen Weg komplett alleine gegangen bin. Ganz im Gegenteil.

Mein Mann hat mich nie klein gehalten oder versucht, mich in irgendeine Rolle zu drücken.

Er hat mich machen lassen. Er hat meine Ideen ausgehalten und davon gibt es meistens ziemlich viele.

Und er hat an mich geglaubt, auch in Zeiten, in denen ich selbst noch gezweifelt habe.

Dafür bin ich bis heute unglaublich dankbar.

Denn Unabhängigkeit bedeutet für mich nicht, alles alleine schaffen zu müssen.

Eine gute Partnerschaft sollte uns nicht kleiner machen.

Sie sollte uns den Raum geben, zu wachsen.


7. Finanzielle Freiheit bedeutet für mich vor allem Zeit

Wenn Menschen den Begriff finanzielle Freiheit hören, denken viele zuerst an Geld.

Ich denke an Zeit.

An die Möglichkeit, selbst entscheiden zu können, wann ich arbeite.

Wo ich arbeite.

Mit wem ich arbeite.

Und woran ich arbeite.

Ich wollte nie aufhören zu arbeiten.

Dafür liebe ich das, was ich tue, viel zu sehr.

Aber ich wollte die Freiheit haben, Arbeit meinem Leben anzupassen und nicht mein gesamtes Leben meiner Arbeit.

Meine Arbeit als virtuelle Assistenz und strategische Backoffice-Partnerin war deshalb für mich nie einfach nur ein weiteres Business.

Sie hat mir gezeigt, dass ortsunabhängiges Arbeiten tatsächlich funktionieren kann.

Laptop auf, Internet an und ich kann von unterschiedlichen Orten arbeiten.

Für mich ist genau das ein wichtiger Teil eines selbstbestimmten Lebens.

Finanzielle Freiheit bedeutet für mich deshalb nicht: nie wieder arbeiten.

Sie bedeutet:

Ich kann entscheiden.


8. Ich habe heute noch Angst, sichtbar zu werden

Vielleicht überrascht Dich das.

Ich spreche gerne mit Menschen.

Ich berate Unternehmer.

Ich führe Gespräche, treffe Entscheidungen und habe überhaupt kein Problem damit, meine Meinung zu sagen.

Und trotzdem kostet es mich manchmal Überwindung, mich wirklich sichtbar zu machen.

Einen persönlichen Text zu veröffentlichen.

Ein Video hochzuladen.

Oder Dinge über mich zu erzählen, die eben nicht perfekt sind.

Ich neige zum Perfektionismus.

Dann kommt schnell dieser Gedanke:

Ist das wirklich gut genug?

Früher hätte mich genau diese Frage wahrscheinlich häufiger aufgehalten.

Heute veröffentliche ich trotzdem.

Dieser Blog ist übrigens ein ziemlich gutes Beispiel dafür.

Denn inzwischen habe ich verstanden:

Perfekt verbindet nicht. Ehrlichkeit schon.

Und wenn ich andere Frauen dazu ermutigen möchte, ihren eigenen Weg zu gehen, dann darf ich mich schließlich auch selbst zeigen.

Nicht perfekt.

Sondern echt.


9. Meine Kinder sollen niemals in ein Korsett passen müssen

Wenn ich meinen Kindern nur eine Sache mitgeben könnte, dann wäre es wahrscheinlich diese:

Sei der Regenbogenfisch - sei Du selbst.

Lebe Deine Träume.

Probiere Dinge aus.

Und lass Dir nicht von anderen erzählen, was Du angeblich nicht kannst.

Natürlich wünsche ich mir für meine Kinder Sicherheit.

Aber noch viel mehr wünsche ich mir, dass sie ihren eigenen Weg finden.

Der muss nicht meiner sein.

Und er muss auch nicht dem entsprechen, was andere für vernünftig oder richtig halten.

Ich möchte, dass sie wissen:

Du darfst Dein Leben verändern.

Du darfst neu anfangen.

Du darfst Fehler machen.

Und Du darfst Deine Meinung ändern.

Denn ein selbstbestimmtes Leben bedeutet für mich auch, nicht das Leben anderer Menschen zu leben.


10. Ich bin eigentlich ziemlich unkompliziert

Bei all den Themen rund um Unternehmen, Immobilien, Investments, Strategien und finanzielle Freiheit könnte vielleicht ein etwas anderes Bild entstehen.

Aber eigentlich bin ich ziemlich unkompliziert.

Ich liebe die einfachen Dinge.

Einen Kaffee in Ruhe.

Gute Gespräche.

Meine Familie.

Tiere.

Sonne.

Das Meer.

Neue Ideen.

Und Menschen, mit denen man stundenlang über Gott und die Welt, Business, Immobilien und das Leben sprechen kann.

Ich brauche nicht ständig das nächste große Ding.

Vielleicht ist genau das auch einer der Gründe, warum sich meine Vorstellung von Erfolg verändert hat.

Erfolg bedeutet für mich heute nicht mehr nur, etwas zu erreichen.

Erfolg bedeutet für mich, ein Leben zu führen, das sich auch wirklich nach meinem eigenen Leben anfühlt.


Zum Schluss …

Wenn Du mich heute fragst, wer ich bin, würde ich wahrscheinlich sagen:

Ich bin eine Frau, die gelernt hat, für ihre eigenen Träume loszugehen.

Nicht immer mutig.

Nicht immer perfekt.

Und ganz sicher nicht immer mit einem fertigen Plan.

Aber ich gehe.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich heute andere Menschen begleiten kann.

Nicht, weil ich immer alles richtig gemacht habe.

Sondern weil ich weiß, wie es sich anfühlt, zu zweifeln und trotzdem den nächsten Schritt zu machen.

Und weil ich inzwischen eines ganz sicher weiß:

Finanzielle Unabhängigkeit als Frau beginnt nicht erst mit einer bestimmten Summe auf dem Konto.

Sie beginnt viel früher.

Mit dem Wunsch, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Mit dem Mut, eigene Entscheidungen zu treffen.

Und irgendwann mit dem ersten konkreten Schritt.

Wie dieser Schritt aussieht, ist für jede Frau anders.

Für die eine ist es ein eigenes Einkommen.

Für die nächste die Selbstständigkeit.

Für eine andere vielleicht die erste Immobilie als Kapitalanlage.

Und für wieder eine andere ist es zunächst einfach die Erkenntnis:

Ich möchte etwas verändern.

Wenn Du Dich in einigen meiner Gedanken wiedergefunden hast, dann freue ich mich, wenn Du mich hier weiter begleitest.

Bei „Zwischen Kaffee & Klarheit“ geht es genau darum.

Um Unternehmertum und Selbstständigkeit. Um Immobilien und Investments. Um Resilienz. Um Familie. Um berufliche Veränderung. Um finanzielle Freiheit und darum, das eigene Leben irgendwann nicht mehr nur funktionieren zu lassen, sondern bewusst zu gestalten.

Und natürlich auch um die Dinge, die dazwischen passieren.

Denn am Ende gibt es nur dieses eine Leben.

Und dieses Leben ist jetzt.

finanzielle Unabhängigkeit


© 2026 Sonja Hils

Bilder/Text teilweise mit KI erstellt – die Idee, Erfahrung & Haltung dahinter sind 100% echt 💫



 
 
 

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