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Webseite selbst erstellen? Klar. Zwei Wochen Schlaf braucht schließlich kein Mensch. 😉

31. Aug.
5 Min. Lesezeit

Ich hatte ein Team. Ich hatte Menschen, die das für mich hätten machen können. Und was mache ich? Natürlich setze ich mich hin und baue den ganzen Käse selbst. Webseite, Community, Automatisierungen, E-Mails, Zugänge und alles, was im Hintergrund noch so lustig vor sich hinläuft.

Zwei Wochen später weiß ich jetzt ziemlich genau, wie alles funktioniert. Ich weiß allerdings auch ziemlich genau, warum es Menschen gibt, die das beruflich machen.


Aber jetzt erst mal von Anfang.

Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich in den letzten zwei Wochen vor meinem Laptop verbracht habe.

Und ehrlich gesagt möchte ich es wahrscheinlich auch gar nicht wissen.

Ich wollte meine Webseite selbst erstellen, habe Texte geändert, Seiten verschoben, wieder zurückgeschoben, Bilder ausgetauscht und gefühlt jeden einzelnen Button mindestens dreimal angefasst.

Parallel dazu habe ich meine Community aufgebaut, Automatisierungen erstellt, getestet, wieder geändert, E-Mails geschrieben, Zugänge eingerichtet und mich durch Programme geklickt, bei denen ich zwischendurch wirklich kurz überlegt habe, ob ein Leben ohne Internet nicht vielleicht doch eine ganz wunderbare Alternative wäre.

Nächtelang.

Und ich soll Euch was sagen?

Das war teilweise ein echter Scheißjob.

So.

Jetzt ist es raus.


Warum ich meine Webseite selbst erstellen wollte

Das Verrückte daran ist nämlich:

Ich hätte es gar nicht komplett selbst machen müssen.

Ich habe ein Team. Ich habe Menschen um mich herum, die viele dieser Dinge übernehmen können und vermutlich deutlich entspannter dabei geblieben wären als ich.

Aber ich wollte es dieses Mal selbst machen.

Nicht, weil ich glaube, alles besser zu können.

Ganz bestimmt nicht.

Sondern weil ich wissen wollte, wie der ganze Käse funktioniert.

Das ist wahrscheinlich eine meiner größten Stärken und gleichzeitig meine persönliche Achillesferse:

Ich muss Dinge verstehen.

Wenn irgendwo eine Automatisierung läuft, möchte ich wissen, warum sie läuft.

Und wenn sie nicht läuft, möchte ich erst recht wissen, warum.

Ich möchte verstehen, was passiert, wenn jemand auf einen Button klickt. Wo die Anmeldung landet. Welche E-Mail danach rausgeht. Wie jemand Zugang zu meiner Community bekommt. Was passiert, wenn jemand kündigt. Und wie die einzelnen Programme miteinander kommunizieren.

Ich kann einfach schlecht mit einem System arbeiten, bei dem mir jemand sagt:

„Sonja, das funktioniert schon.“

Nein.

Ich will wissen, wie es funktioniert.

Vielleicht macht mich das manchmal wahnsinnig.

Und vermutlich auch die Menschen um mich herum.

Aber jetzt kenne ich meine Systeme.

Ich weiß, wie meine Webseite aufgebaut ist. Ich weiß, wie meine Community funktioniert. Ich verstehe meine Automatisierungen und die Abläufe dahinter.

Und wenn irgendwo etwas hakt, stehe ich nicht völlig hilflos davor und muss darauf warten, dass mir irgendjemand erklärt, was gerade passiert ist.

Genau das war mir wichtig.


Webseite selbst erstellen: Würde ich es wieder machen?

Ja.

Und nein.

Hilfreiche Antwort, ich weiß. 😉

Aber genau so ist es.

Dieses Mal war es richtig.

Ich wollte das Fundament einmal selbst aufbauen und verstehen. Ich wollte nicht nur das fertige Ergebnis sehen, sondern wissen, was dahinter passiert.

Und dafür haben sich diese zwei Wochen tatsächlich gelohnt.

Aber ich habe dabei auch etwas gelernt, was für mich mindestens genauso wichtig ist:

Ich muss nicht alles selbst machen, nur weil ich es kann.

Das ist nämlich ein gewaltiger Unterschied.

Wenn ich also nächstes Jahr wieder auf die Idee komme, zwei Wochen lang bis nachts um zwei irgendwelche Automatisierungen zu testen, darf mich bitte jemand freundlich an diesen Blogartikel erinnern.

Dann darf mein Team wieder ran.

Denn jetzt weiß ich, was im Hintergrund passiert. Ich kann mitdenken, Entscheidungen treffen, kontrollieren und im Notfall auch selbst eingreifen.

Mehr wollte ich eigentlich gar nicht.

Okay.

Vielleicht wollte ich es doch ein kleines bisschen beweisen.

Mir selbst.

Mission erfüllt.

Und während ich Webseiten gebaut, meine Community aufgebaut, Systeme miteinander verbunden und vermutlich mehr Testmails an mich selbst geschickt habe, als ein normaler Mensch jemals freiwillig lesen würde, habe ich nebenbei noch etwas anderes gemacht.

Weil mir offensichtlich langweilig war.


Ach ja, eine Hypnoseausbildung war da auch noch

Denn als wäre das alles nicht genug gewesen, habe ich in den letzten vier Wochen zusätzlich eine Hypnoseausbildung gemacht.

Und bestanden.

Darüber freue ich mich tatsächlich richtig.

Denn das war noch einmal eine völlig andere Welt und ein Thema, das mich viel mehr gepackt hat, als ich anfangs gedacht hätte.

Mich fasziniert dabei vor allem eine Frage:

Warum wissen wir Menschen manchmal ganz genau, was wir verändern möchten und tun es trotzdem nicht?

Warum stehen wir uns selbst im Weg?

Warum halten wir an Gedanken und Mustern fest, obwohl wir längst wissen, dass sie uns nicht guttun oder nicht mehr zu unserem Leben passen?

Und was passiert, wenn wir anfangen, nicht immer nur mit dem Verstand nach einer Lösung zu suchen?

Das Thema ist für mich definitiv noch nicht abgeschlossen.

Ganz im Gegenteil.

Ich glaube, dieses Kapitel hat gerade erst angefangen.

Und bevor Ihr jetzt denkt, ich werde hier auch noch einen kompletten Hypnosekurs zwischen Webseite und Community bauen:

Dazu schreibe ich lieber einen eigenen Blogartikel.

Ich habe schließlich gelernt, dass man nicht alles gleichzeitig machen muss.

Zumindest theoretisch.


Selbstständig arbeiten heißt auch, den Laptop zuzuklappen

Jetzt sitze ich hier in Spanien und habe tatsächlich noch eine Woche vor mir.

Und diese Woche soll anders aussehen als die letzten beiden.

Der Laptop darf jetzt nämlich auch mal zugeklappt bleiben.

Ich möchte an den Strand.

Ich möchte Fisch essen.

Und Tapas.

Und vermutlich noch diverse andere Dinge, die mir über den Weg laufen und lecker aussehen.

Ich möchte Freunde treffen, zusammensitzen, reden, lachen und wahrscheinlich wieder viel länger irgendwo sitzen bleiben als ursprünglich geplant.

Ich möchte morgens aufstehen, ohne als Erstes darüber nachzudenken, ob irgendeine Automatisierung über Nacht beschlossen hat, ein Eigenleben zu entwickeln.

Und vor allem möchte ich nicht das Gefühl haben, diese letzte Woche noch irgendwie besonders „sinnvoll nutzen“ zu müssen.

Denn vielleicht ist genau das etwas, was ich in den letzten Jahren immer mehr verstanden habe:

Nicht jede freie Stunde muss produktiv sein.

Ich liebe meine Arbeit.

Wirklich.

Ich liebe es, neue Dinge aufzubauen. Ideen umzusetzen. Mich in Themen reinzufuchsen. Dinge zu verstehen und aus einer Idee irgendwann etwas Echtes entstehen zu sehen.

Aber ortsunabhängig und selbstständig arbeiten bedeutet für mich nicht, von überall arbeiten zu können und dann tatsächlich überall zu arbeiten.

Das wäre keine Freiheit.

Das wäre einfach nur ein Büro mit wechselnder Aussicht.

Freiheit bedeutet für mich auch, den Laptop zuzuklappen.

An den Strand zu gehen.

Etwas richtig Gutes zu essen.

Mit Menschen zusammenzusitzen, die ich mag.

Und für ein paar Stunden überhaupt nichts erreichen zu müssen.

Die Webseite steht.

Ich weiß jetzt, wie sie funktioniert.

Die Community steht.

Die Automatisierungen laufen.

Meine Hypnoseausbildung ist bestanden.

Und ich?

Ich gehe jetzt erst mal Fisch essen.

Der Rest kann warten.


P.S.: Ach ja, die Community..... Ähm… die ist eigentlich noch geheim. Habe ich jetzt wohl selbst verraten. 😂 Egal. Bald erzähle ich Euch mehr. Und ich glaube, das wird richtig gut.


Webseite selbst erstellen


© 2026 Sonja Hils

Bilder und Texte teilweise mit KI-Unterstützung erstellt – die Ideen, Erfahrungen und Haltung dahinter sind 100 % echt. 💫

 
 
 

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