Sonja Hils: Mein Weg zur Selbstbestimmung und finanziellen Freiheit
- Sonja Hils

- 21. Juli
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Aug.
Es gibt Dinge, die stehen auf jeder Über-mich-Seite. Beruf. Familie. Ausbildung. Stationen. Und dann gibt es die Dinge, die einen Menschen wirklich ausmachen. Nicht die perfekten Lebensläufe. Nicht die schönsten Erfolge. Sondern die Geschichten, die zwischen den Zeilen stehen. Heute nehme ich dich ein Stück mit hinter die Kulissen. Hier sind zehn Dinge, die du wahrscheinlich noch nicht über mich weißt.
1. Freiheit war für mich nie Luxus – sondern Sicherheit.
Ich bin nicht in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen. Meine Eltern haben mir Werte wie Fleiß und Zuverlässigkeit mitgegeben. Der klassische Weg war klar: Schule, Ausbildung, arbeiten gehen. Mein Vater sagte oft: „Im Handwerk – da liegt das Geld.“ Also machte ich eine handwerkliche Ausbildung, bestand meinen Gesellenbrief und arbeitete genau drei Monate in diesem Beruf. Heute weiß ich: Das war nie mein Weg.
2. Ich habe lange nach meinem Platz gesucht.
Bevor ich in der Immobilienbranche gelandet bin, habe ich vieles ausprobiert. Immer hatte ich das Gefühl, dass noch etwas fehlt. Bis ich durch meinen damaligen Freund und später gemeinsam mit meinem Mann in die Immobilienwelt eintauchte. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl: Hier gehöre ich hin, nicht wegen der Häuser, sondern wegen der Menschen, der Strategien und der Möglichkeit, etwas aufzubauen.
3. Ich wollte nie jemanden um Erlaubnis bitten müssen.
Als Kind habe ich oft erlebt, dass meine Mutter meinen Vater fragen musste, wenn sie sich etwas kaufen wollte. Für viele war das normal, für mich fühlte es sich nie richtig an. Vielleicht ist genau dort mein Wunsch nach finanzieller Freiheit entstanden. Nicht, weil ich Luxus wollte, sondern weil ich Entscheidungen selbst treffen wollte.
4. Eine einzige Geschichte hat mein Leben verändert.
Eine gute Freundin von mir machte damals eine schwere Zeit durch. Sie hatte den Verdacht, dass ihr Mann eine andere Frau kennengelernt hatte, und spielte mit dem Gedanken, sich zu trennen. Was sie jedoch fast noch mehr belastete als die Trennung selbst, war die Angst, mit ihren beiden Kindern plötzlich vor dem Nichts zu stehen. Diese Gespräche haben mich tief berührt. Zum ersten Mal habe ich mich ernsthaft gefragt: Was wäre eigentlich, wenn mein Leben von heute auf morgen eine völlig andere Richtung einschlägt? Nicht, weil ich an meiner Beziehung gezweifelt habe, sondern weil das Leben manchmal Entscheidungen für uns trifft, auf die wir nicht vorbereitet sind. Leider nahm diese Geschichte später eine tragische Wendung. Meine Freundin verunglückte tödlich, und ihre Kinder blieben bei ihrem Vater. Dieses Schicksal hat mir noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie unvorhersehbar das Leben sein kann. Genau in dieser Zeit begann bei mir ein Umdenken. Mir wurde klar, dass ich niemals aus Angst handeln wollte – sondern aus Verantwortung. Ich wollte jederzeit in der Lage sein, für mich und meine Familie selbst sorgen zu können. Nicht aus Misstrauen gegenüber meinem Mann, sondern aus dem tiefen Wunsch nach Eigenständigkeit und Sicherheit. Diese Erkenntnis war einer der wichtigsten Auslöser für meinen Weg in die Selbstständigkeit und später in die finanzielle Freiheit.
5. Mein größter Gegner war nie das Geld.
Es war mein Selbstvertrauen. Diese Fragen kenne ich nur zu gut. Heute weiß ich: Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben - Mut bedeutet, trotzdem loszugehen.
6. Ohne meinen Mann wäre mein Weg ein anderer gewesen.
Mein Mann hat mich nie klein gehalten, ganz im Gegenteil. Er hat mich immer machen lassen. Er hat an mich geglaubt, als ich selbst noch gezweifelt habe. Dafür bin ich bis heute unglaublich dankbar.
7. Freiheit bedeutet für mich etwas anderes als für viele.
Wenn Menschen Freiheit hören, denken viele an Geld. Ich denke an Zeit. Und die Möglichkeit, mit meinem Laptop von überall auf der Welt arbeiten zu können. Meine virtuelle Assistenz war für mich nicht einfach ein Business. Sie war mein Schlüssel in ein selbstbestimmtes Leben.
8. Ich habe heute noch Angst, sichtbar zu werden.
Vielleicht überrascht dich das. Ich stehe gerne auf Bühnen. Ich spreche mit Menschen. Ich berate Unternehmer. Und trotzdem kostet es mich Überwindung, mich wirklich zu zeigen. Ich neige zum Perfektionismus und denke oft: Früher hätte mich dieser Gedanke aufgehalten. Heute veröffentliche ich trotzdem. Denn ich habe verstanden: Perfekt verbindet nicht – Ehrlichkeit schon.
9. Meine Kinder sollen niemals in ein Korsett passen müssen.
Wenn ich meinen Kindern nur eine Sache mitgeben könnte, dann diese: Sei du selbst. Lebe deine Träume. Lass dich nicht von anderen einschränken.
10. Ich bin eigentlich ganz unkompliziert.
Ich liebe es, einfach zu sein. Ich genieße die kleinen Dinge im Leben.
Zum Schluss…
Wenn du mich fragst, wer ich heute bin, dann würde ich sagen: Ich bin eine Frau, die für ihre Träume kämpft. Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich heute andere Menschen begleiten kann. Nicht, weil ich immer alles richtig gemacht habe. Sondern weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man den ersten Schritt trotzdem geht. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, mich ein Stück besser kennenzulernen. Ich freue mich, wenn wir uns hier bei „Zwischen Kaffee & Klarheit“ öfter begegnen.


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